Winterharte Fuchsien in Sachsen

Vor einigen Jahren wollte ich ein Beet neu gestalten. Es sollte aber was Besonderes werden, ich wollte nicht die Pflanzen dort haben, die man in jedem Garten sieht. Meine Wahl fiel auf Fuchsien, weil diese in der vollen Blüte so wunderschön aussehen, pflegeleicht sind und hier kaum anzutreffen waren. Hier, das ist in Sachsen, in der Nähe von Freiberg, auf einer Höhe von ca. 400 m uber NN.
Ich habe mir also bei Frau Friedl verschiedene winterharte Sorten aus dem Katalog bestellt und diese dann im Juni streng nach Pflanzanleitung gepflanzt. Im ersten Jahr sah alles noch ziemlich mickrig aus und ich hab von überallher nur gehört, dass das in unserem Klima garnichts Richtiges werden kann mit Fuchsien.
Dann kam der erste Winter und danach der Frühling. Als ich das Deckreisig entfernt hatte dachte ich schon, dass die Schwarzseher Recht behalten hätten: nichts außer abgestorbenen Zweigen war zu sehen. Aber im Laufe des Mai und Juni kamen dann die jungen grünen Triebe ans Licht. Leider aber nicht überall, wo ich eine Fuchsie gepflanzt hatte. Aber die Überlebenden sind gut gewachsen und ich bekam eine erste Vorstellung vom Platzbedarf der Pflanzen.
Im darauffolgenden Frühjahr habe ich dann einige Umpflanzungen vorgenommen, so dass das Fuchsienbeet besser wirkte. Leider habe ich damals aber noch nicht viel Wert auf die Kennzeichnung der Pflanzen gelegt, so dass ich heute nicht mehr allen Pflanzen Namen zuordnen kann.
Die Pflanzen wurden von Jahr zu Jahr schöner und attraktiver und nun sprach niemand mehr davon, dass unsere Gegend nicht für Freilandfuchsien geeignet sei.

Oben ist ein Bild des Beetes aus dem Jahr 2005 zu sehen.

Als sehr gut geeignet für unser Klima habe ich (unter Anderen) folgende Sorten befunden:
Diverse Magellanicas, die 'Ire', 'Georg', 'Chili' , 'Genii', 'Vielliebchen', 'Kristin' und die Heckenfuchsie, die ich aus Irland mitgebracht habe.

R.Schick

Ein Service von Fuchsienfreunde.de